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Stiftungsfest

Herzlichen Dank!

Die Freiwillige Feuerwehr Kürnach möchte sich bei allen Helferinnen und Helfern für die geleistete Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung das 140-jährigen Siftungsfestes bedanken.

Unser Dank gilt auch allen Gästen, die mit uns bei schönstem Wetter und bester Stimmung unser Jubiläum mitgefeiert haben.

 

Festbetrieb in der Kürnacher Höllberghalle

Am Samstag, 09. Mai startete der Festbetrieb mit aufheulen der Sirene. Die Einsatzkräft wurden hierüber vor das Feuerwehrhaus gerufen. Dort zeigte sich - inmitten von vielen Schaulustigen ein Frontalzusammenstoß eines Transporters mit einm PKW. Der Transporter brannte und im PKW waren drei Verletzte eingeklemmt. Ullrich Burkard übernahm die Gesamteinsatzleitung. Michael Göb fungierte als Zugführer.

Der Gruppenführer des LF 10/6 begann umgehend mit Wasseraufbau und Löschangriff. Die technische Rettung bereitete die Staffel des TLF 16/25 vor. First Responder beurteilten den Zustand der Verletzten und legten die erste Reihenfolge der Rettung fest.
Als das Rote Kreuz eintraf, wurde der medizinische Teil des Szenarios übergeben und Rettungskräfte aller Organisationen arbeiteten zum Wohle der Verunfallten zusammen.

Im Anschluss an diese Schauübung startete der Festbetrieb in der Höllberghalle mit den "Kürnachern - Part II", welche den Gästen ordentlich einheizten. Die Wehren aus Hausen (incl. Ehrendamen), Erbshausen, Gramschatz, Thüngersheim, Gerbrunn, Rupprechtshausen und Hilpertshausen gingen voll mit und feierten das Kürnacher Jubiläum ausführlichst.

Sonntag morgen, 10 Uhr, die Halle ist schon wieder gut gefüllt, doch die Stände sind geschlossen. Was war geschehen? Es ist der Festgottesdienst mit Pfarrer Joachim Bayer. In seiner Predigt stellte er den Leitspruch aller Wehrleute "Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr" in den Mittelpunkt.
Als im Anschluss das Jugendblasorchester zum Frühschoppen aufspielt, geht dieser schnell in den Mittagstisch über. Gerade noch rechtzeitig zum Festzug sind die vielen Helfer fertig umgezogen und bereit, sich durch die Ortsgemeinschaft am Weg feiern zu lassen. 33 Gruppen ziehen durch den Ort. Ehrengäste aus Ort und Politik voraus, dann die Gastgeber mit den Ehrendamen. Anschließen das JBO und dann die Wehren aus Theilheim, Oberpleichfeld, Güntersleben, Estenfeld, Veitshöchheim, Rimpar, Rottendorf. Nun folgt die Volkstanzgruppe und die Mühlhäuser Musikanten. Jetzt marschieren die Mühlhäuser, Dipacher, Prosselsheimer, Hilpertshäuser, Untereisenheimer, Maidbronner, Obereisenheimer und Unterpleichfelder Floriansjünger an den zahlreichen Zuschauern vorbei. Nach der Schautanzgruppe und den "Kürnachern" kommen noch die Wehren aus Burggrumbach, Euerfeld und Püssensheim, sowie die Kindergärten, der Sportverein, das Rote Kreuz, die KAB, die Sportschützen, der Kameraden- und Soldatenverein und der Gesangverein.
Unter tosendem Applaus zogen die Fahnenabordnungen nach dem Festzug in die Halle ein. Alle Teilnehmer wurden von Kommandant Burkard unter johlen begrüßt. Als kleinen Faux-Paux wurden einige Wehren erst später begrüßt. Diesen durfte unser Kommandant dann mit ein paar Maßen wieder ausbügeln - (sorry Ulli). Der Abend ging unter den Liedern der Mühlhäuser Musikanten gegen Mitternacht zu Ende.

Am Montag wurden traditionell die Senioren zum Seniorennachmittag mit Wortgottesdienst auf das Fest geladen. Nach Kaffee und Kuchen mit Alleinunterhalter Micha, gingen die Gäste, unter welche sich schnell wieder Freunde aus nah und fern gemischt hatten, direkt zum Kesselfleisch über. Das Team um Metzger Edgar Falger schwitze und staunte, in welcher Menge und Geschwindigkeit dreistellige Portionenzahlen an Kesselfleisch über die Theke gingen.

Als gegen Mitternacht die letzten Gäste die Halle verliesen, waren die Aufräumarbeiten schon voll im Gange.

Für die übriggebliebenen Helfer gab es zum "After-Glow" noch ein Schmankerl. Wirt und Freund Marco Gianese brachte eine Portion seines Eises, welche Jung und Alt schon während des Festes erfreut hatten. Die Helfer waren ebenfalls erfreut und genossen dieses Geschenk. Nach vielen Witzen und Gesprächen (20 Stunden - Rotling - "des is a halber Bulldog" - und und und) begaben sich die Helfer zur Ruhe um sich dann am Dienstag den weiteren Aufräumarbeiten zu widmen.

Alle waren sich einig - ein gelungenes Fest mit einem tollen Team!

Ach ja - ganz wichtig: Wir danken Matthias Demel (www.matthiasdemel.de) und Vinzenz Schrauth für die Bilder!

 

Feuerwehr Kürnach startet mit Kommersabend in das Festwochenende 

 

Am Wochenende feierte die Feuerwehr Kürnach ihr 140jähriges Bestehen. Die 1869 gegründete Wehr startete inoffiziell am Freitag, den 08. Mai bei Vergnügungswart Edgar Falger mit dem Fahnenappell für die Festfahne des vereinseigenen Festwirtes. Gegen 18 Uhr fanden sich Vorstandschaft und Aktive bei Edgar ein um die fränkisch rot-weiße Fahne zu hissen. Mit zwei Trompetenstücken und an der Flusskante angetreten zollten die Wehrfrauen und –männer ihrer Heimat und den Verpflegungskünsten „ihres“ Metzgers Respekt. Als dann Bürgermeister Thomas Ebert Dank, Anerkennung und einen guten Tropfen „Körnier Höllberggeist“ überbrachte hielt es keinen mehr und es war klar – das Fest hat begonnen – jetzt geht es los (– oder um einen Ausbilder zu zitieren: Rock and Roll, Baby).

Vom Festwirt ging es direkt zum Friedhof, wo um 19 Uhr die Festivitäten mit dem Totengedenken in Ansprachen von Kommandant Ullrich Burkard und unseren Ehrendamen, Gesteckniederlegungen bei den Verstorbenen des letzten Jahres und Zug der Wehr zur Mehrzweckhalle eingeläutet.  

Als um 20 Uhr der Festkommers begann, hatten sich fast alle aktiven Wehrfrauen und –männer und viele  Vereinsmitglieder eingefunden. Vorstand Vinzenz Schrauth eröffnete den Kommersabend pünktlich und begrüßte nach einem Musikstück die anwesenden Ehrengäste.

Als erster Redner des Abends gratulierte der Haus- und Dienstherr der Wehr, 1. Bürgermeister Ebert. Ihm schloss sich der evangelische Pfarrer und leitender Notfallseelsorger, Frank Hofmann-Kasang – auch im Namen des katholischen Geistlichen Joachim Bayer – an. Für die Kürnacher Vereine beglückwünschte der „Nachbar“ Michael Freimann vom Sportverein Kürnach die Floriansjünger, dankte für die gute Nachbarschaft und bat – wiederum im Namen aller – um stetige Einsatzbereitschaft und weiterhin gute Zusammenarbeit.
Als nächstes schloss sich das „Patenkind“ aus Theilheim/Wü an. Die Wehrleute brachten „Ihrem Dout“ einen Geschenkkorb mit erlesenen Tröpfchen für die Zeit nach dem Fest mit.
 

Nun kam der erste Höhepunkt. Schirmherr, Altbürgermeister, stellvertretender Landrat und MdL Manfred Ländner betrat die Bühne für seine Festrede.
Er hob das „besondere Flair“ der Feuerwehrfeste und insbesondere das seiner Heimatwehr heraus. Den aktuellen und den früheren Funktionsträgern der Wehr und des Vereines dankte er für die stets gute Zusammenarbeit und die immer konstruktiven Gespräche und Diskussionen. Er habe hier sehr viel Engagement und Menschlichkeit erlebt. In diesem Zusammenhang dankte er Vinzenz Schrauth für seinen langjährigen Einsatz, erst als Wehrführer und dann als Vorstand.
Im nächsten Schritt richtete Herr Ländner der Blick zurück auf 1869 und zeigte die Entwicklung von einer kleinen Truppe mit Löscheimern zur Brandbekämpfung bis hin zu einer modernen Wehr mit vielfältigen Aufgaben bei Brand, technischer Hilfe, Brandschutzerziehung und medizinischer, erweiterter erster Hilfe. Das heute auch Frauen Dienst tut begrüßte er ausdrücklich.
Ein sehr großes Vergelt´s Gott und seine Hochachtung galt den Angehörigen der Kürnacher Wehrleute, welche diesen den Rücken freihalten und immer das Rückrat stützen. Ohne diese wäre ein solcher Einsatz - seiner Meinung nach - nicht möglich.
Die Kürnacher Floriansjünger haben sich – allen Aufgaben, Gesellschaftsänderungen oder Rahmenbedingungen zum Trotz – immer mitgewandelt und so Schritt gehalten. Zitat: „Immer wenn FF gebraucht wird, ist FF da!“ Das die Feuerwehr Kürnach seit 140 Jahren Ehrenamt lebt, wertete er als Engagement für die Gesellschaft. Aktives Mitwirken, Kameradschaft und Freude am Dienst seien Zeichen dieser Wehr.Als Schirmherr sagte er den Kürnacher Wehrfrauen und –männern ein aufrichtiges „Vergelt´s Gott“ für alle Aktiven und Macher für die letzten 140 Jahre! 

Hieran schloss sich nahtlos die Übergabe der staatlichen Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 25 Jahre aktiven Dienst. Manfred Ländner, Thomas Ebert und Kreisbrandrat Heinz Geißler händigten das silberne Kreuz an 1. Kommandanten Ullrich Burkard, Hubert Heinrich, Matthias Heinrich, Stefan Heinrich, Andreas Krieger, Norbert Strauß und Erich Heinrich aus. 

Kreisbrandrat Heinz Geißler überbrachte die Grüße der Landkreisführung, auch im Namen von Kreisbrandinspektor Bruno Kiesel, den Kreisbrandmeistern Gabriele Breijschka und Roland Schmitt sowie dem Kreisbrandinspektor Winfried Weidner. Geißler dankte Herrn Ländner für seine Worte und hob die Feuerwehr als erste Bürgerinitiative Deutschlands hervor, bei der alleine in Bayern über 300.000 Menschen Dienst tun. 

Nach einem Musikstück eines Ensembles des Jugendblasorchesters folgte der Prolog der Ehrendamen, an welchen sich die Überreichung des Fahnenbandes anschloss. 

Nun wurde es voll auf der Bühne. Die Ehrung der langjährigen Vereinsmitglieder stand an. Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Ullrich Burkard, Klaus Bauer, Erich Heinrich, Harald Heinrich, Hubert Heinrich, Matthias Heinrich, Michael Heinrich, Norbert Heinrich, Stefan Heinrich, Heiko Hemmerich, Andreas Krieger, Norbert Strauß und Horst Walter geehrt.

Die Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Edmund Krümpel und Artur Baust übergeben. Für 50 Jahre erhielten diese Adolf Habermann, Eucharius Heinrich, Adolf Konrad, August Schraut, Waldebert Schrauth und Albin Thoma.Auf stolze 60 Jahre kamen Anton Bieber, Adolf Ländner und Franz Heinrich. Allen einen herzlichen Glückwunsch! 

Nach Musikstück und Grußwort von Volkmar Halbleib (stellv. Landrat und MdL) erging das Schlusswort durch Kommandant Ullrich Burkard an die Versammlung. Er übergab dem Schirmherrn ein Geschenk für sein offenes Ohr und seinen Einsatz für die Wehr.
Nun folgte ein kleiner Paukenschlag. Catharina Burkard, Renate Falger, Andrea Füller, Hiltrud Heinrich, Marion Heinrich, Waltraud Wallrapp, Petra und Hermine Weißenberger wurden auf die Bühne gebeten. Kommandant und Vorstand überreichten Blumensträuße und Geschenke, der Schirmherr handgestickte Präsente an die langjährigen, fleißigen, guten Geister im Hintergrund. Langanhaltender Applaus begleitete die Damen an ihre Plätze. 

Nach Bayernhymne und Deutschlandlied konnte Vorstand Vinzenz Schrauth pünktlich um 21:30 Uhr verkünden:
              „Das Büfett ist eröffnet!“
  

 

Beginn und Weg des Festzuges 

Am Sonntag, 10.05.2009 startet um 13.30 Uhr unser Festzug. Aufstellung ist ab 13 Uhr in Höhe des Feuerwehrhauses.

Der Zug nimmt folgenden Weg:

Am Trieb - Brückentorstraße - Hauptstraße - Prosselsheimer Straße - Mühlweg - Heinrich-Brüning-Straße - Bergstraße - Brückentorstraße - Am Trieb - Ende ist an der Mehrzweckhalle.

Die Ortsbevölkerung wird um Beflaggung der Wegstrecke gebeten. Vielen Dank hierfür.