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Erneutes Rekordjahr für die FF Kürnach

Vorstand Hubert Schrauth eröffnet die Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung von Bürgermeister, Gemeinderat und Kreisbrandinspektor sowie der anwesenden Mitglieder. Die Tagesordnung wird durch die Versammlung festgestellt.
Im Anschluss wird an die sechs verstorbenen Kameraden gedacht, welche seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorben sind.

Bericht des 1. Kommandanten:
Ullrich Burkard dankte den Aktiven der Wehr für die Einsatzbereitschaft in 274 Einsätzen. Diese setzen sich folgendermaßen zusammen:

16x Brand
72x Technische Hilfe
166x First Responder
6x Fehlalarm
2x Sicherheitswache
12x Sonstiges

In der Langzeitstatistik von 1975 bis 2015 steigerte sich die Zahl der Einsätze von 6 auch die aktuellen 274. 2002 mit Indienststellung der HvO-Gruppe gab es einen deutlichen Sprung.

Der Kommandant stellte einzelne Höhepunkte des Jahres 2015 vor. Neben den Lehrgängen Atemschutz (2 Personen), Chemikalien-Schutzanzug (CSA, 9 Personen) lag der Übungs- und Ausbildungsschwerpunkt auf dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Wehr.
Neue Feuerwehrler und Feuerwehrlerinnen wurden per Handschlag in den Kreis der Aktiven aufgenommen.
Zum Abschluss seines Berichtes dankte der Kommandant nochmals seiner Truppe, appelierte aber gleichzeitig auch daran, vorsichtig zu fahren sowohl zum Feuerwehrhaus, als auch zum Einsatz.

Bericht des Jugendwartes

Jugendwart Patrick Weißenberger informierte die Versammlung kurz über die neue Gruppe mit 9 Jugendlichen. Er gab Informationen zu den Übungsabläufen und den Inhalten der Jugendarbeit.

Bericht des Vorstandes

Viele Themen gab es in den Vorstandssitzungen des Jahres 2015: Beschaffung des HLF, die Vorbereitungen zu Florianstag, Dorffest, Einweihung, Jahresabschlussessen. Es ging um den neuen Standort des Dorffestes, um Beschaffungen (Deckenbeamer, Materialschrank), um den Vereinszuschuss zum HLF und Belehrungen.

Gemeinsam wurden viele Aktionen durch den Verein begleitet: Maibaumaufstellung, Florianstag mit Ehrungsabend, Ausflug zum Point Alpha inc. Kreuzberg, das Dorffest 2015, die Segnung des HLF sowie der Faschingstanz am Faschingssamstag 2016.

Im Ausblick auf 2016 ging es um die traditionellen Aktionen sowie um ein Arbeitstreffen mit dem Gemeinderat sowie eine neue Dorffesthütte.

Zum Abschluss informierte Vorstand Hubert Schrauth über den Ausflug 2016 am 25.6., bei dem zunächst in das Feuerwehrmuseum Mechenried (Nähe Hofheim i. Ufr.) gefahren wird. Danach geht es zur FF Breitbrunn, die uns ihr Heuwehrgerät vorführt, hier wird es auch einen kleinen Imbiss geben. Der Besuch des Stollen der Mainfrankensekt bildet den dritten Höhepunkt des Ausfluges.
Abschlusshock ist dieses Jahr dann bei unserem Montemarco.

Hier schloss sich dann der Bericht des Kassiers Matthias Heinrich an, sowie die Entlastung der Vorstandschaft durch die Kassenprüfer Manfred Zimmermann und Martin Falger

Unsere Schriftführerin Melanie Zimmermann tritt aus privaten Gründen von Ihrem Amt zurück. Die Vorstandschaft und der gesamte Verein dankten ihr recht herzlich für ihren Einsatz. Dieser Dank ging dann genauso herzlich an das Küchen- und das Putzteam!

Damit stand eine Neuwahl an. Vorgeschlagen wurde Verena Winkler für das Amt der Schriftführerin. 51 Wahlberechtigte waren anwesend. 50 stimmten in einer - laut Satzung vorgeschriebenen - geheimen Wahl mit JA für Verena. Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch.

Grußwort des 1. Bürgermeisters der Gemeinde Kürnach, Thomas Ebert

Er spracht der Wehr seinen allerherzlichsten Dank aus. Voller Zuversicht sei die Gemeinde den finanziellen Kraftakt der Finanzierung des HLF eingegangen. Die Bevölkerung hat damit ihrer Wehr ein tolles Ausrüstungsstück gegeben, welches für die Bevölkerung da ist.
Diese Anschaffung wurde auch zum Anlass genommen die Kostensatzung sowie die Abrechnungssätze zu überprüfen.
Der ausdrückliche Dank ging auch an die Jugendfeuerwehr für die hervorrragende Jugendarbeit.

2016 wird erneut ein Jahr der Herausforderungen werden. Die Sanierung der WÜ 2 wirft ihre Schatten voraus. Die enge Abstimmung mit der Wehr bzgl. der Baumaßnahmen wird unabdingbar sein. Ebenso der Beginn der Sanierung der Autobahnbrücke. Hierzu kommt das Wetter, was zu zunehmend als Herausforderung erweißt, wie die beiden großen Sturmnächte des Jahres 2015 zeigen.

Mit einem lauten "Weiter so" dankte der Bürgermeister dann noch den First Respondern, dem Vorstand und auch dem gesamten Verein. Zum Abschluss wünschte er allen eine immer sichere Rückkehr von den Einsätzen.

Grußwort des Kreisbrandinspektors Michael Reitzenstein

Michael Reitzenstein überbrachte die Grüße des Kreisbrandrates Heinz Geißler sowie aller Kreisbrandmeister des Bezirkes Nord-Ost. Er brachte den Stolz der Feuerwehrführung auf die Leistung der Wehr, genauso auf die Verlässlichkeit als Partner.
Er dankte die Bereitschaft zur Ausbildung, sowie die Partnerschaft in der Ausbildung, was Ausbilder und Räumlichkeiten angeht.

Mit einem Blick in die Inspektion sprach er das aktuelle Geschehen an. Im Kreisfeuerwehrzentrum Klingholz sind nun alle Container da. Jetzt gilt es ein sauberes Einsatzkonzept zu entwickeln.
Ebenso im ABC-Bereich. Hierbei soll es in allen vier Inspektionen Stützpunkte im ABC-Abwehreinsatz geben.
Mit der Bitte um Ausbilder im Bereich "Modulare Truppmannausbildung", dem Termin 3.3. zur Neuwahl des Kreisbrandrates in Güntersleben durch die Kommandanten, sowie dem Hinweis auf die neue Ansprechpartnerin für die HVO-Standorte, Julia Sacher, schloss er sein Grußwort.

Und damit schloss Vorstand Hubert Schrauth dann auch die Sitzung und es gab die traditionellen und allseitz beliebten Rippchen.

 

Wir dürfen Ihnen eine Pressemitteilung des Bayerischen Innenministeriums zur Kenntnis geben:

 

25 Jahre europaweite Notrufnummer 112 (10.02.2016 PM 32/2016)

25 Jahre europaweite Notrufnummer 112 - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: 112 hat sich bewährt - Über 112 auch schnelle und koordinierte Hilfe beim tragischen Zugunglück bei Bad Aibling

+++ Die einheitliche Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst feiert am 11.2. jährlich den Tag des internationalen Notrufs und heuer ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Nummer gilt seit dem 11.2.1991 europaweit und ist vorwahl- und gebührenfrei. Anlässlich eines der schwersten Zugunglücke in der bayerischen Geschichte gestern bei Bad Aibling hat sich die Nummer erneut bewährt. Unmittelbar nach dem Unglück ging über die 112 der erste Notruf bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim ein - Eine Frau berichtete sehr ruhig und sachlich über das Unglück. Binnen sieben Minuten gingen weitere 19 Notrufe ein, die das Bild abrundeten. Die Integrierte Leistelle konnte auf dieser Grundlage präzise und unmittelbar Feuerwehr und die notwendigen Hilfsorganisationen alarmieren. „Das war eine super Einsatzsteuerung“, lobte der Bayerische Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann. Herrmann dankte den über 700 Einsatzkräften: „Sie haben Übermenschliches geleistet!" +++

Insgesamt waren 220 Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und der Bereitschaftspolizei sowie 70 Beamte der Bundespolizei im Einsatz. Hilfe leisteten darüber hinaus 250 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und 65 Kräfte des Technischen Hilfswerkes. Dazu kamen 250 Hilfs- und Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe, der Bergwacht, der Wasserwacht, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Österreichischen Roten Kreuzes und der Ambulanz Rosenheim. 17 Hubschrauber und 231 Fahrzeuge halfen bei der Bergung der Verletzten und sorgten für die notwendige technische Hilfe.

Auch aufgrund dieser positiven Erfahrungen möchte Herrmann die Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst noch bekannter machen. „Heute, am 25. Geburtstag der europaweiten Notrufnummer, ist ein guter Anlass, Freunde und Bekannte auf die 112 hinzuweisen. Helfen Sie mit, damit jeder im Notfall weiß, worauf es ankommt!“  Gerade im Notfall kommt es darauf an, schnell Hilfe zu rufen und die richtigen Angaben zu machen. Unter www.notruf112.bayern.de finden sich zahlreiche Informationen, wie man sich im Notfall richtig verhält und was in den Integrierten Leitstellen mit einem Notruf geschieht.Außerdem können  dort Aufkleber, Plakate und andere Werbemedien bestellt werden, um die Menschen, die Ihnen wichtig sind, auf die Notrufnummer 112 hinzuweisen. Helfen Sie mit, Leben zu retten“, so die Bitte des Bayerischen Verkehrsministers.

 

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

der Freiwilligen Feuerwehr Kürnach e.V.

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kürnach e.V. findet am

Samstag, den 13. Februar 2016
um 20.00 Uhr

im Schulungsraum des Feuerwehrhauses statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung, Totengedenken
2.
Bericht des 1. Kommandanten
3.
Aussprache zum Bericht des Kommandanten
4.
Bericht des 1. Vorstandes
5.
Bericht des Schriftführers
6.
Bericht des Kassenwartes
7.
Entlastung der Vorstandschaft
8.  Neuwahl des Schriftfühers

9.
Grußwort des 1. Bürgermeisters
10.
Grußwort der anwesenden Landkreisdienstgrade
11.
Wünsche und Anträge

Wünsche und Anträge, die nicht Bestandteil der Tagesordnung sind, jedoch in der Jahreshauptversammlung behandelt werden sollen, sind schriftlich bis spätestens 05.02.2016 beim 1. Vorstand einzureichen.

Das Erscheinen aller Aktiven ist Pflicht. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich über die Arbeit des Vereins zu informieren.

Thomas Eberth           Hubert Schrauth Ullrich Burkard
1. Bürgermeister        1.Vorstand 1. Kommandant

 

 

Neues HLF20 gesegnet und übergeben

Mehr Sicherheit für die Kürnacher Bevölkerung

Zu einem großen Tag und Meilenstein in der Geschichte der Feuerwehr Kürnach wurden die Feierlichkeiten zur Segnung und Übergabe des neuen Flaggschiffs "Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF20"

Das neue Feuerwehrfahrzeug ersetzt das Tanklöschfahrzeug TLF 16 mit Baujahr 1988.

Vereinsvorstand Hubert Schrauth begrüßte die zahlreichen Ehrengäste sowie Feuerwehrfrauen und -Männer und zeigte sich erfreut über das neue Fahrzeug.

Kommandant Ullrich Burkard erläuterte das Fahrzeug und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Auch der Beschaffungsprozess und die gelungene interkommunale Ausschreibung zusammen mit der Gemeinde Güntersleben für ein baugleiches Fahrzeug, was die Beschaffungskosten erheblich gesenkt hat, wurden erläutert. Ein Beschaffungsausschuss erarbeitete in vielen Stunden ehrenamtlichen Engagements die Einzelheiten der Ausstattung und Beladung des Fahrzeugs. Derzeit laufen die Schulungen der Maschinisten und die Übungen mit der Ausrüstung.

1. Bürgermeister Eberth betonte: „Das neue Fahrzeug gehört uns ALLEN und deshalb übergebe ich es heute der Bevölkerung. Den Gemeindebürgern, unseren Gästen und Besuchern, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Gewerbegebieten und auch denen, die Kürnach z.B. auf der A7, der St2260, der WÜ2, der WÜ26 durchfahren. All diesen und uns allen gehört und dient dieses Fahrzeug“. Außerdem nutzte er die Gelegenheit, der Kürnacher Wehr seinen Dank und die Anerkennung auszusprechen. „Dankenswerterweise gibt es in Kürnach unsere Wehr, die sich bereit erklärt hat, auch dieses Fahrzeug in Notsituationen zu bedienen,“ so Eberth.

Die Freiwillige Feuerwehr ist ein wichtiger Partner, wenn es allgemein um Sicherheit in unserer Kommune geht. Im letzten Jahrzehnt hat sich ihr Anforderungsprofil generell verändert. Aus der Mannschaft, die einst nur Brände löschte, ist eine universelle „Task-Force-Einheit“ geworden, die fachkundig unterschiedliche Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt. Deshalb wurde die Ersatzbeschaffung notwendig.

Er bedankte sich für die Bezuschussung in Höhe von 110.000 Euro durch den Freistaat Bayern. Dadurch musste die Gemeinde nur die Restkosten von 250.000 Euro schultern.

Landtagsabgeordneter Manfred Ländner zeigte sich erfreut über das interkommunale Miteinander und das Engagement der Feuerwehr Kürnach.

Kreisbrandrat Heinz Geißler führte aus, dass sich die Aufgaben und Anforderungen an die Feuerwehren in den letzten Jahren maßgeblich veränderten. Alarmmeldungen ließen sich überwiegend in die Rubriken schwerer Verkehrsunfall, Gefahrgut oder technische Hilfeleistung einordnen. Zeitgemäße Hilfe könne nur mit zeitgemäßem Einsatzgerät gewährleistet werden. Dies werde durch die Beschaffung des HLF durch die Gemeinde Kürnach vorbildlich unterstützt. Das neue Fahrzeug bietet optimale Voraussetzungen für verschiedenste Einsatzsituationen, für herkömmliche Brandeinsätze, wie auch Verkehrsunfälle und Gefahrguteinsätze sowie für die Menschenrettung.

Das MAN-Fahrgestell mit einem 290 PS starken Dieselmotor und Allradantrieb ist mit einem feuerwehrtechnischen Aufbau der Firma Ziegler ausgerüstet. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 15.500 kg. Zur Ausstattung gehören neben den üblichen Geräten zur Brandbekämpfung eine Heckpumpe mit einer Förderleistung von 2.000 L/min bei 10 bar Ausgangsdruck, sowie eine umfangreiche Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung. Das Fahrzeug mit dem Funknamen „Florian Kürnach 40/1“ bietet Platz für neun Personen und hat einen Wassertank mit 1.600 L sowie eine Löschschaumreserve von 200 Liter. Für die Ausleuchtung von Einsatzorten steht ein pneumatischer Lichtmast zur Verfügung.

„Das neue Fahrzeug kann die Arbeit zwar nicht abnehmen, aber es wird Erleichterung verschaffen und ein Stück mehr Sicherheit, das sind wir uns und euch schuldig, und das tun wir auch gern“, so Bürgermeister Thomas Eberth. Pfarrer Hofmann-Kasang und Gemeindereferent Hubert Hemmerich stellten das Fahrzeug und besonders die darin diensttuenden Menschen unter Gottes Schutz.

Im Beisein der Ehrengäste übergab Bürgermeister Thomas Eberth gemeinsam mit dem Gemeinderat den Schlüssel symbolisch an einige Kürnacher Bürger als Sinnbild für die Bevölkerung. Die Kinder, die Erwachsenen und die Senioren überreichten dann den Schlüssel weiter an die Frauen und Männer der Wehr mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr“ ergänzt mit dem Wunsch, dass Florian Kürnach 40/1 mit der Besatzung stets wohlbehalten von den Einsätzen zurückkehren möge.

(Text wurde freundlicherweise von Bürgermeister Ebert überlassen)

 
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