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Jahreshauptversammlung 2012

Vorstand Vinzenz Schrauth eröffnet mit der Begrüßung die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2011. Nach dem Totengedenken verlas er die Tagesordnung.

Im Anschluss daran begann Kommandant Ullrich Burkard mit seinem Bericht. Er dankte allen Aktiven für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung in den 223 Einsätzen des vergangenen Jahres. Die Einsätze dieses Rekordjahres verteilten sich folgendermaßen: 49% (110) First Responder, 34% (76) THL, 6% (19) sontige Einsätze, 5% (11) Fehlalarme und nur 3% (7) Brände. Anhand einiger beispielhafter Einsätze schaute er zurück und zeigte das Einsatzgeschehen auf.

Neben den Einsätzen wurden verschiedene Übungen durchgeführt. Unfallverhütung, Gerätekunde, Löscheinsatz, Technische Hilfe, Betriebsbegehungen und schnelles Türe-öffnen waren einige Übungsschwerpunkte. Reinhard Zimmermann wurde als neuer Gruppenführer vorgestellt und Christian Falger als neuer Atemschutzgeräteträger.

Brandschutzerziehung wurde von unseren Brandschutzerziehern in den Kindergärten und der Grundschule durchgeführt.

Eine Wärmebildkamera sowie ein neuer Stromerzeuger wurden beschafft, um die Einsatzfähigkeit der Wehr aufrecht zu erhalten.

Unsere Jungendfeuerwehr unter Leitung des Jugendleiter-Teams war auch sehr aktiv. Der Wissenstest wurde mit Bravour bestanden. Beim Fotowettbewerb des Bayerischen Jugendfeuerwehrverbandes erhielten die Mädchen und Jungs den ersten Preis in der Kategorie „Freizeit“.

Nachdem es zum Bericht des Kommandanten keine Fragen aus dem Plenum gab, fuhr der Vorstand mit seinem Bericht fort. Vinzenz Schrauth gab einen kurzen Abriss über das vergangene Jahr. Maibaumaufstellung, Florianstag, Schützenfest, Dorffest, Ehrungsabend, Ausflug im Oktober sowie die Fertigstellung des Kaltlagers mit über 300 Stunden Eigenleistung, das Abschlussessen und der Christbaumverkauf waren die Höhepunkte in der Vereinsarbeit.

Nach der Verlesung des Vorjahres-Protokolls ging es direkt mit dem Bericht es Kassiers weiter. Nach dem ausführlichen Bericht von Matthias Heinrich stellten die Kassenprüfer die korrekte Kassenführung fest und die Versammlung entlastete die Vorstandschaft einstimmig.

In den anschließenden Grußworten dankte Bürgermeister Thomas Ebert „seiner“ Wehr mit allen aktiven und passiven Mitgliedern, sowie den Partnerinnen und Partnern. Er dankte für die Einsatzbereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sein spezieller Dank richtete er an die Kameradinnen und Kameraden, welche als First Responder Dienst tun. Diese spezielle Gruppe ist 2012 seit 10 Jahren in Kürnach im Dienst und müsste erst erfunden werden, wenn es sie nicht schon gäbe. Weiter dankte es auch der aktiven Jugend, welche nicht nur den Nachwuchs bei den Aktiven sichern, sondern ebenfalls ein wichtiger Dienst in der Ortsgemeinschaft sind.
Bürgermeister Ebert stellte fest, dass die Wehr mit der Gemeinde wächst, sich den neuen Anforderungen stellt und neben den beindruckenden Einsatzzahlen sich die Bereitschaft zur Weiterbildung und Weiterentwicklung erhält. Damit verband er die Bitte dies weiter zu leben und das gute Miteinander allzeit bei zu behalten und zu fördern. Abschließend dankte er dem Verein, der aus der Ortsgemeinschaft nicht mehr weg zu denken ist.

Kreisbrandinspektor Bruno Kiesel dankte für die Einladung – auch im Namen von Kreisbrandrat Heinz Geißler, den er entschuldigte, und des ebenfalls anwesenden Kreisbrandmeisters Roland Schmitt. Er dankte weiter dem Verein und der Vorstandschaft als Standbein und Rückhalt der Wehr. Weiter dankte er der Gemeinde Kürnach für das allzeit offene Ohr und die gute Unterstützung der Kürnacher Floriansjünger. Lehrgänge, Jugendarbeit, First Responder, Brandschutzerziehung – alles wird mit großem Engagement und großer Kompetenz durchgeführt.
Zum Abschluss des Grußwortes dankte er ganz persönlich für die gute Zusammenarbeit, das Vertrauen und die ganzen Jahre des gemeinsamen Dienstes. Er wird sein Amt aus Altersgründen im April in jüngere Hände legen, hofft aber, dass er weiterhin willkommen ist. Die wurde von Kommandant und Vorstand eindeutig bejaht.

Auch 2012 stehen wieder einige Aktionen an. Beispielhaft sind hier der Florianstag am 12./13. Mai und der Ausflug in den bayerischen Landtag mit Oktoberfest-Besuch am 27. September. Anschließend händigte er die überarbeitete Vereinssatzung an die anwesenden Mitglieder in frisch gedruckter Form aus.

Vinzenz Schrauth ließ es sich nicht nehmen, allen Helfern, Frauen, Männern, Freundinnen, Freunden und der Gemeindeverwaltung zu danken und schloss die Versammlung gegen 21:30 Uhr mit den traditionellen Rippchen.

 

Ehrungen beim Neujahresempfang der Gemeinde Kürnach im Seniorenzentrum

Etwas ganz besonderes war der traditionelle Neujahresempfang der Gemeinde Kürnach im Jahr 2012. Denn dieser fand im neueröffneten Seniorenzentrum Kürnach statt. Dazu konnte Bürgermeister Thomas Ebert wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen.

Neben dem ebenfalls traditionellen Jahresrückblick durfte der Bürgermeister zahlreiche Persönlichkeiten der Gemeinde ehren. Dorffestkomitee, Musiker des JBO und den Dirigenten des JBO wurde der Dank für die Leistungen der vergangenen Jahr ausgesprochen.

Im Anschluss daran wurden die Blutspender geehrt. Bürgermeister, seine Stellvertreterin und die Bereitschaftsleitung des Bayerischen Roten Kreuzes überreichten den Blutspendern ihre Ehrungen. Mit dabei war unser Feuerwehrkamerad Hubert Schrauth für seine 50. Spende. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für seinen Einsatz.

2010 riefen wir zur Stammzellenspende für unseren Kameraden Edgar Heinrich auf. Leider verstarb Edgar, bevor die Spenden typisiert und ausgewertet werden konnten. Doch konnte durch diese Aktion zwei anderen Betroffenen geholfen werden. Zwei Kürnacher Mitbürger und Feuerwehrleute habe aufgrund der Eignung die Aufforderung bekommen, "Stammzellen" zu spenden. Andreas Krieger und Benedikt Öchsner sind dieser Aufforderung gefolgt. Hierfür dankt die Gemeinde Kürnach und auch die Feuerwehr - auch im Gedenken an unseren Kamerade Edgar Heinrich.

"Helfer vor Ort - First Responder - Wie schaffe ich es, die Zeit zwischen Eintreten eines Notfalles und der ersten medizinische Versorgung zu verkürzen? Diese Frage stellten sich im Jahr 2001 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes in Kürnach. Überall in Bayern wurde diese Frage gestellt und ähnlich beantwortet - wir benötigen eine Truppe ehrenamtlicher Frauen und Männer, die als Helfer vor Ort - sog. First Responder - schlagkräftig und schnell bis zum eintreffen des Rettungsdienstes bei Notfällen helfen. In Kürnach erklärten sich sofort Feuerwehrfrauen und - männer und Mitglieder des Roten Kreuzes bereit, sich an den Lehrgängen zu beteiligen und in Kürnach Dienst zu tun.

Der Gemeinderat der Gemeinde Kürnach bedankt sich bei den Helfern vor Ort aus Kürnach für den selbstlosen Einsatz um die Menschen in Not in Kürnach und spricht Dank und Anerkennung aus."

Anschließend durften wir von Bürgermeister Thomas Ebert ein kleines Geschenk in Empfang nehmen.

Die Feuerwehr und das Rote Kreuz in Kürnach möchten den Dank an die Gemeinde und den Gemeinderat zurück geben. Die Unterstützung sowohl in finanzieller als auch ideeller Hinsicht macht Mut und gibt Motivation diesen Dienst in der gegebenen Weise zu verrichten.

(Auszüge dieses Textes sind dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Kürnach, Ausgabe Februar 2012, entnommen)

 

Europäischer Tag des Notrufs 112 - Joachim Herrmann: "Notrufnummer 112 sollte jeder kennen – Ausbau der Integrierten Leitstellen in Bayern und damit einheitlicher Notruf 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst wird bis Herbst 2012 abgeschlossen"

Innenminister Joachim Herrmann hat heute zum Europäischen Tag des Notrufs 112 die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München besucht. Hierbei hat er die Bedeutung der einheitlichen Notrufnummer für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa unterstrichen: "Die Notrufnummer 112 sollte jeder kennen. Mit ihr kann man in der gesamten Europäischen Union bei einem Notfall kostenlos und schnell Hilfe rufen".

In Bayern wird die einheitliche Notrufnummer vor allem mit der flächendeckenden Einrichtung der insgesamt 26 Integrierten Leitstellen für Rettungsdienst und Feuerwehr verwirklicht. Derzeit sind bereits 21 Integrierte Leitstellen in Betrieb. Voraussichtlich noch im Frühjahr diesen Jahres werden die Leitstellen Passau und Weiden in Betrieb gehen, über den Sommer sollen dann der Bayerische Untermain, Schweinfurt und Mittelfranken Süd folgen. Damit wird im Herbst der einheitliche Notruf 112 für ganz Bayern garantiert. Herrmann: "Der Freistaat beteiligt sich auch finanziell in erheblichem Umfang an den Integrierten Leitstellen und damit an der Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112. Über mehrere Haushaltsjahre stellen wir rund 70 Millionen Euro bereit. Das unterstreicht die hohe Priorität, die wir dem Vorhaben und der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger beimessen."

(Bayerisches Staatsministerium des Inneren, PM vom 11.02.2012)

 

Jugendfeuerwehr Kürnach erhält Preis

 

Diesen Juli hatte sich die Jugendfeuerwehr Kürnach an einem Photowettbewerb beteiligt: ´Deine Jugendfeuerwehr als das neue Gesicht der Jugendfeuerwehr Bayern`.

Unter diesem Stichwort wurden Jugendfeuerwehren gesucht, die mit einfallsreichen Photos zu den Themen ´Ausbildung`, ´Freizeit` und ´Team`, künftig die Jugendfeuerwehr Bayern repräsentieren sollten. Am Samstag, den 26.11.2011, fand in Rückersdorf bei Nürnberg nun die Preisverleihung statt.

Kürnach hat einen hervorragenden ersten Platz in der Unterkategorie ´Freizeit` belegt und freute sich über eine Trophäe und weitere Preise. Diese wurden von Jugendvertreter Benedikt Heinrich, den Jugendwarten und Kommandant Ullrich Burkard entgegengenommen.

 

Zwei Jubiläen und ein großer Kongress

20. Bundeskongress der Feuerwehrfrauen

Vom 4. Bis zum 6. November 2011 fand in Frankfurt am Main der Bundeskongress der Feuerwehrfrauen statt. Aus allen Teilen Deutschlands reisten die Teilnehmerinnen zum 20. Jubiläum an. Auch das Netzwerk Feuerwehrfrauen e.V., dass diesen Kongress organisiert, feierte dieses Jahr sein fünftes Jubiläum.

Am Abend des 4. November(11.2011) wurde über den Dächern von Frankfurt der 20. Bundeskongress der Feuerwehrfrauen eröffnet. Im Hangar des Rettungshubschraubers Christoph 02 konnten die Organisatoren über 100 Teilnehmerinnen empfangen, die aus den verschiedensten  Berufs-, Werks- und Freiwilligen Feuerwehren kamen. Nach der Begrüßung durch den Stadtrat Frank und den Klinikchef der BG Klinik, Dr. Hoffmann, hieß auch Susanne Klatt, die Vorsitzende des Netzwerkes Feuerwehrfrauen e.V., alle Teilnehmerinnen aus Deutschland, Schweden und der Schweiz herzlich willkommen. Bald schon ging man zum gemütlichen Teil des Abends über, zunächst vor der erleuchteten Skyline Frankfurts, später in der Feuerwehr- und Rettungswache 1 beim Hessischen Abend.

Am nächsten Morgen fand man sich nach einer kurzen Nacht schon früh wieder auf der Wache ein. Denn auf dem Kongress ging es nicht nur um das Schließen neuer Kontakte und das Pflegen alter Freundschaften, sondern auch das Sammeln neuer Erfahrungen und der Ausbau des eigenen Wissens standen im Mittelpunkt. Im Zuge dessen, hatten sich alle Teilnehmerinnen im Voraus für drei Workshops aus einem Angebot von insgesamt 33 interessanten Themen angemeldet. So konnte man beispielsweise die Flugzeugwerft des Airbus A 380 unter Aspekten der Brandbekämpfung auf Flughäfen besichtigen oder etwas über den Brandschutz in Hochhäusern lernen. Auch Realbrandtraining, der neue körperliche Eignungstest für die Berufsfeuerwehren oder Tauchen wurden angeboten. Man konnte sich im Türenöffnen versuchen oder das Thema Traumamanagement bei Verkehrsunfällen vertiefen und vieles mehr. Nach der Serie der ersten beiden den ersten beiden Workshops, die am Samstag stattfanden und der Mitgliederversammlung des Netzwerkes, traf man sich am Abend wieder auf der Feuerwache zum Netzwerkabend. Bei gemütlichem Beisammen sein und interessanten Gesprächen klang der Tag fröhlich aus. Nach dem letzten Workshop am Sonntagvormittag, wurde der Kongress beendet.

Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass dies eine außerordentlich gelungene Veranstaltung gewesen war. Jeder der Lust hat sich mit Kolleginnen auszutauschen, ist herzlich zum nächsten Bundeskongress in Köln vom 9. bis zum 11.11.2012 in Köln eingeladen. Nähere Informationen unter www.netzwerk-feuerwehrfrauen.com oder bei unserer Kollegin Agnes Gemballa, die uns auf dem Kongress vertreten hat.

 
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