Seitenaufrufe

Heute96
Gesamt264125

Schwerer Gefahrgutunfall in der Nacht des 08.01.2013

Um 00:37 Uhr wurde die Feuerwehr Kürnach mit dem Stichwort "Gefahrguteinsatz" in den Industriepartk Nord alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich eine große Lache dampfende Flüssigkeit, welche aus einer sog. IBC-Boxen (Kunststofffässer in Metallgitterboxen), mit 1000 l Flusssäure (Fluorwasserstoffsäure UN 1790) gefüllt war. Diese war vermutlich mit einer Gabelstablergabel aufgreissen worden. daraufhin traten ca. 500 Liter der giftigen Säure aus.

Bei Flusssäure handelt es sich um einen stark ätzenden, giftigen, flüssigen Stoff, der mit Sauerstoff reagiert und bei Kontakt Verätzungen bzw. Rötungen der Haut sowie Verätzungen in den Atemwegen hervorrufen kann. Im schlimmsten Fall ist der Kontakt tötlich.

Hier geht es zum kompletten Einsatzbericht.

Hier geht es zum Polizeibericht.

Hier geht es zum MainPost-Bericht mit einem Video.

Hier geht es zum Bericht der Bild-Zeitung.

Hier der Film-Beitrag des Bayerischen Rundfunks.

 

 

21. Bundeskongress der Feuerwehrfrauen

Vom 9. bis zum 11.11. trafen sich Feuerwehrfrauen aus ganz Deutschland und Gäste aus dem Ausland in Köln beim 21. Bundeskongress der Feuerwehrfrauen. Dieser wird jährlich vom Netzwerk der Feuerwehrfrauen e.V. ausgerichtet. Während der drei Tage wurden neben der fachlichen Fortbildung viele neue Kontakte geknüpft und in freundschaftlicher Runde fand ein reger Austausch mit jeder Menge Spaß statt. So wurden wieder viele verschiedene Workshops angeboten, darunter Klassiker wie die Heißausbildung und THL, aber auch Neues wie Strömungsrettung und Stressbewältigung. Unsere schwedischen Kolleginnen nahmen die Gelegenheit wahr, um uns über ihr Netzwerk ´kommunal` zu berichten. Der traditionelle Netzwerkabend, bei dem wieder viel ´genetzwerkt` und gefeiert wurde, beendete diesmal den Kongress. Denn am 11.11. besuchte man im Zuge des Nachprogramms den Kölner Karneval.

Nach der erfolgreichen und bereichernden Veranstaltung freuen sich die Teilnehmerinnen auf den nächsten Kongress, der vom 25. bis zum 27.10.2013 in der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg stattfindet. Nähere Informationen zu dem Thema gibt es unter www.netzwerk-feuerwehrfrauen.de.

 

 
Informationskampagne 'Notruf 112' ( 30.11.2012 PM 449/12)
Innenminister Joachim Herrmann startet Informationskampagne zur Notrufnummer: "112 gilt europaweit für Feuerwehr und Rettungsdienst - vorwahlfrei und kostenlos aus Festnetz und Handy - mehr Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger"

+++ 25 Prozent der Deutschen kennen immer noch nicht die lebensrettende Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst. Und 80 Prozent wissen nicht, dass die 112 in ganz Europa gilt - vorwahlfrei und kostenlos von Festnetz und Handy. Für Innenminister Joachim Herrmann sind diese Zahlen nicht zufriedenstellend. Daher gab er heute in München den Startschuss für eine breit angelegte Informationskampagne: "Wir müssen die Bekanntheit der 112 in der Bevölkerung weiter erhöhen. Die 112 hilft und kann Leben retten. Jeder muss sie kennen. Mit unserer Kampagne steigern wir die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land." Die Informationskampagne umfasst Postkarten, Aufkleber und Plakate, die kostenfrei beim Innenministerium bestellt werden können. Und unter der neu eingerichteten Internetseite www.notruf112.bayern.de kann jeder die wichtigsten Grundinformationen zur 112 abrufen. Herrmann: "Jeder kann helfen, die Bekanntheit des Notrufs 112 zu verbessern. Wir setzen dabei vor allem auch auf unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen als wichtige Partner und Multiplikatoren. Ihnen gilt mein herzlicher Dank, dass sie unsere Kampagne tatkräftig unterstützen". +++

Die Notrufnummer 112 ist mittlerweile auch in Bayern flächendeckend eingeführt. Die Staatsregierung hat dieses wichtige Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von rund 70 Millionen Euro bei der Errichtung der Integrierten Leitstellen unterstützt, die den einheitlichen Notruf erst möglich machen. Der Innenminister: "Die Vorteile einer gemeinsamen Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst liegen auf der Hand. Übermittlungsfehler und Verzögerungen gehören der Vergangenheit an. Die hochkompetenten Mitarbeiter der Integrierten Leitstellen stellen sicher, dass die für den konkreten Einsatzfall richtige Hilfe schnell und wirkungsvoll ankommt. Das kann die Feuerwehr, der Rettungsdienst oder der Notarzt sein."

Mit seiner Informationskampagne will das Innenministerium alle Menschen erreichen und in die Weiterverbreitung der 112 einbinden. So enthalten die Postkarten zwei kleine Aufkleber, die man zum Beispiel am Telefon zu Hause anbringen kann. Größere Aufkleber sind etwa für Vereinsräume oder den Arbeitsplatz gedacht. Schließlich können im Innenministerium auch große Plakate bestellt werden, die vor allem in den bayerischen Schulen auf die Bedeutung der 112 hinweisen sollen. Der Innenminister: "Es liegt mir besonders am Herzen, unsere Kinder und Jugendlichen frühzeitig mit dem richtigen Verhalten in Notfällen vertraut zu machen. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir damit auch ihr Interesse an Themen rund um Feuerwehr und Notfallrettung wecken können."

Die wesentlichen Grundinformationen zur Notrufnummer 112 können über die neu eingerichtete Internetseite www.notruf112.bayern.de von jedermann abgerufen werden. Die Seite enthält alle wichtigen Grundinformationen zum Notruf 112 und zu den Integrierten Leitstellen. Auch wird dargestellt, welche Angaben bei einem Notruf gemacht werden sollten, damit sich die Einsatzkräfte optimal auf die Situation einstellen und helfen können. Joachim Herrmann appellierte an alle, bei der Informationskampagne mitzuwirken: "Bringen Sie einen Aufkleber mit der 112 an ihrem Arbeitsplatz an, verteilen Sie Postkarten mit Aufklebern in Vereinen oder sozialen Einrichtungen und sagen Sie die 112 im Freundes- und Bekanntenkreis weiter. Jeder kann mitmachen, indem er auf unsere Internetseite geht und Postkarten, Plakate oder Aufkleber bestellt."

Zusammen mit der Informationskampagne startet auch ein neuer elektronischer Newsletter des Innenministeriums: Der "112-Newsletter" mit aktuellen Informationen für Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Der Innenminister: "Mit unserem Newsletter wollen wir ab jetzt regelmäßig unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen über Aktuelles und Wichtiges in Sachen Feuerwehr und Rettungsdienst informieren." Selbstverständlich können aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger den Newsletter abonnieren.

 

Wissenstest 2012

Unsere Jugendfeuerwehr hat erneut erfolgreich am Wissenstest teilgenommen. Schaut mal unter "Jugendfeuerwehr" vorbei.

 

Landtag und Wies´n waren 2012 die Ziele der Feuerwehr Kürnach

Am 28. September startete wieder ein Bus besetzt mit Feuerwehrleuten und deren Angehörigen aus Kürnach zum alljählichen Ausflug. Edgar Falger hatte mit dem Kürnacher Landtagsabgeordneten Manfred Ländner vereinbart, den Kürnacher Floriansjüngern den Landtag zu zeigen und danach gemeinsam auf das Oktoberfest zu gehen.

Um 5:30 Uhr fanden sich alle am Alka-Bus ein. Die Getränke für die Fahrt wurden vom Verein gestiftet. Weißwürste und Brezeln hatte ebenfalls den Weg in den Laderaum gefunden. So gerüstet ging es auf die Autobahn Richtung Landeshauptstadt. Kurz vor Ingolstadt kamen die Würste ins heiße Bad und eine knappe halbe Stunde später war die Verzehrtemperatur erreicht und in der Pause wurden alle verzehrt.

Am Kindigner Berg wurde dann die Geduld auf die Probe gestellt, denn aufgrund einer Baustelle kam es zu einem Zeitverlusst, welcher den Puffer der Reiseleitung überstieg. Einigermaßen pünktliche ging es dann in den Landtag, wo uns "unser MdL" schon erwartete. Nach einer Führung durch die Räume und einem interessanten Film über die Arbeit des Parlaments eröffnete uns Manfred, dass er Plätze im Schottenhammel-Bierzeit reserviert hatte und wir nun mit der U-Bahn Richtung Wies´n verlegen würden.

Nach einigen wenigen Stationen kamen wir direkt auf dem Oktoberfest aus der U-Bahn heraus und begaben uns direkt in unsere Boxen. Hier stärkten wir uns mit Maßen, Haxn, Hendl und ähnlichem. Viele genossen das erste Mal die Atmosphäre auf dem Oktoberfest. So nach und nach schlenderten die Kürnacher Floriansjünger über das große Volksfest und nahmen viele Eindrücke und Erlebnisse mit nach Hause.

Den Heimweg traten wir dann etwas überschnell an, da sich auf einmal ein Sturzregen über die Theresienwiese ergoss, sodass die U-Bahn föllig überlaufen war und kurzzeitig die Station geschlossen wurde, um den Anstrum zu bewältigen. Vergessen wurde jedoch keiner und es kamen alle warm, glücklich, zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken wieder in Kürnach an.

Einen herzlichen Dank an Manfred Ländner (MdL) für die Besichtigung und die Reservierung und an Edgar Falger als VOM (Vor-Ort-Manager) in Kürnach. Bilder finden sich in der Bildergalerie.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL