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Rettungsgasse hilft Leben retten - Innenminister Joachim Herrmann stellt Info-Kampagne vor: Neues Faltblatt für Autofahrer, gezielte Rundfunkdurchsagen sowie spezielle Hinweistexte bei Polizeifahrzeugen

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute bei der Autobahnmeisterei Hohenbrunn gemeinsam mit Dr. August Markl, dem Vorsitzenden des ADAC Südbayern, eine Informations-Kampagne zur Rettungsgasse vorgestellt. "Unser Ziel ist, die Notwendigkeit der Rettungsgasse wieder stärker in das Bewusstsein der Autofahrer zu rücken", betonte der Innenminister. Denn der Alltag zeige leider, dass viele Autofahrer bei Staus auf Autobahnen nicht an eine Rettungsgasse denken. Das könne, so Herrmann, zu unnötigen sowie gefährlichen Verzögerungen bei der Versorgung der Verletzten und der Räumung der Unfallstelle führen. "Bilden Sie deshalb bereits bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse zwischen dem linken und dem daneben liegenden rechten Fahrstreifen und halten Sie die Rettungsgasse immer offen", appellierte der Innenminister an alle Autofahrer. "Die Rettungsgasse hilft, Leben zu retten!" +++

Wie Herrmann weiter erläuterte, wurde in einer vom bayerischen Innenministerium einberufenen Expertenrunde mit Vertretern des ADAC, des Bayerischen Rundfunks, der Landesverkehrswacht Bayern, des Landesfeuerwehrverbandes, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks, des Verbandes der Bergungs- und Abschleppunternehmer, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie des Assistance Partner Vereins ein ganzes Maßnahmenpaket geschnürt, um die Rettungsgassenbildung zu verbessern. Mit Blick auf das neue bayerische Verkehrssicherheitsprogramms 2020 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' wolle Herrmann damit einen wichtigen Beitrag zur Verminderung der oft schlimmen Unfallfolgen auf Autobahnen leisten.

"Unter anderem haben wir zusammen mit dem ADAC ein neues Faltblatt entwickelt, das die wichtigsten Verhaltensregeln zur Rettungsgasse verdeutlicht", erklärte der Innenminister. Das Faltblatt werde nun unter anderem durch die Stauberater des ADAC an die Autofahrer verteilt (auch unter www.sichermobil.bayern.de abrufbar). Ergänzend setze Herrmann auf gezielte Rundfunkdurchsagen, die im konkreten Stau-Fall zur Bildung der Rettungsgasse aufrufen. "Als weitere Maßnahme werden wir mit Hinweistexten auf speziell ausgestatteten Polizeifahrzeugen an stark belasteten Autobahnen dazu auffordern, die Rettungsgasse offen zu halten", so Herrmann. Daneben werde derzeit geprüft, ob an Autobahnen auf Schilderbrücken und Verkehrsbeeinflussungsanlagen spezielle Rettungsgassenhinweise gezeigt werden können. Des Weiteren sollen die bereits in Österreich bewährten Hinweisschilder zur Rettungsgasse an besonders staugefährdeten Autobahnabschnitten aufgestellt werden.

Die Pflicht zur Bildung der Rettungsgasse ist in Paragraf 11 der Straßenverkehrs-Ordnung festgeschrieben. Darin heißt es: Stockt der Verkehr auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung, müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Richtungsfahrbahn, bei Fahrbahnen mit drei Fahrstreifen für eine Richtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen, eine freie Gasse bilden. Wie der Innenminister betonte, gehören zu den Hilfsdiensten auch Fahrzeuge mit gelbem Rundumleuchten wie Abschleppfahrzeuge und dem ersten Anschein nach nicht als Hilfsdienste erkennbare Fahrzeuge, die beispielsweise von den Umweltbehörden sein können. Herrmann stellte klar, dass die Rettungsgasse ausreichend breit sein müsse, damit auch schweres Gerät wie Autokräne an die Unfallstelle gelangen könne. Der Seitenstreifen sei kein Ersatz für die Rettungsgasse.


Pressesprecher: Oliver Platzer
Telefon: (089) 2192 -2108
Telefax: (089) 2192 -12721
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Verregneter 1. Mai

Die Feuerwehr leute aus Kürnach liesen sich nicht abschrecken und holten am 30. April traditionell den Maibaum der Gemeinde aus dem Gemeindewald am Hartholz.

Mit geballter Frauen-, Mannes- und Traktorkraft wurde der schöne Baum aus dem Wald geholt und Richtung Feuerwehrhaus bugsiert. Dort wurde er in den fränkischen Farben geschmückt und gegen 18 Uhr auf den Dorfplatz vor Rathaus und Kirche verbracht.

Gemeinsam mit der Baufirma Pfenning stellen die Floriansjünger den Baum unter regnerischen Bedingungen auf. Nach kurzen Umtrünken und schnellen Bratwürsten übernahm die Theatergruppe des Gesangsvereines die regnerische Nachtwache.

Bilder in der Bildergalerie

 

Übung muss sein...

... auch für die Feuerwehrleute aus Kürnach.

Ein ordentliches Programm haben die Wehrleute hier schon absolviert.

Am 04.02.2013 wurde der Gefahrguteinsatz bei der Firma Geis nachbesprochen. Hier ging es u. a. um den Einsatz der leichten Chemie-Schutz-Anzüge und das richtige Ausziehen nach dem Einsatz.

Die Biogasanlage Holzäckerhof wurde von einigen Kameradinnen und Kameraden im Rahmen der Schulung des Inspaktionsbezirkes Nord-Ost am 23. Februar besichtigt. Dieser Besichtigung ging eine theoretische Einweisung am 18. Februar im Feuerwehrhaus in Bergtheim voraus.

Die Brandmeldeanlage und der Umgang mit selbiger war Thema am 04. März. Hier stellt die Firma Geis freundlicherweise ihre Räumlichkeiten zur Verfügung.

Im März waren einige Kameradinnen und Kameraden auf dem Truppführerlehrgang, welcher am 22. März mit einer Übung in Veitshöchheim abgeschlossen wurde. Alle bestanden den Lehrgang - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Das erste Quartal wurde dann am 23. März mit einem Sirenenalarm "Wohnhausbrand" in der Pleichfelder Straße abgeschlossen. Die neuen Gruppen- und Truppführer durften hier gleich ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellen. Drei vermissten Personen galt es zu retten, Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff sowie Anleiterbereitschaft waren außerdem zu stellen. Nebenbei galt es den Verkehr auf der Pleichfelder Straße mit zu regeln. Kommandant Burkhard erklärte nach ca. einer Stunde das Übungsziel mit "Feuer aus " als erreicht.
Mit diesem Ruf begann das Aufräumen und der Gang zur Brotzeit.

 

Feuerwehr Kürnach beim wieder beim Blaulicht-Bowling-Cup dabei!

Beim Blaulicht-Bowling-Cup am 24. Februar war die Feuerwehr Kürnach wieder mit zwei Teams vertreten. Nach einer zweimaligen Pause traten die Kameradinnen und Kameraden wieder mit den befreundeten Hilfs- und Rettungsorganisationen gemeinsam an.

Neue Regeln und Spiele überraschten unsere Spielerinnen und Spieler, trotzdem war es für alle wieder ein großer Spaß.

Wer mehr erfahren möchte: einfach mal unter www.blaulich-bowling-cup.de vorbeischauen.

 

Jahreshauptversammlung traditionell nach Fasching

Am Samtag nach Fasching eröffnete Vorstand Vinzenz Schrauth traditionell die Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Kürnach mit der Begrüßung von Bürgermeister, Gemeinderat, Landkreisdienstgraden, Ehrenmitgliedern, allen Aktiven, Jugendfeuerwehrleuten und Vereinsmitgliedern.

Mit dem Totengedenken stieg er in die Tagesordnung ein.

Es folgte der Bericht des Kommandanten Ullrich Burkard. Der dankte allen für das außergewöhnliche Miteinander in der Wehr und auch bei den 204 Einsätzen. Diese gliederten sich in 8x Brand, 25x THL, 132x HvO, 25 Fehlalarme, 4 Sicherheitswachen und 10 sonstige Einsätze.

Es folgte der Überblick über die Einsätze und Übungen, Lehrgänge und Jugendarbeit. 1613 Stunden in den 204 Einsätzen wurden mit einem lauten, kräftigen DANKE! belohnt. Der Blick in die Zukunft richtet sich auf den Digitalfunk und die Beschaffung des HLF 20.

Anschließend berichteten Schriftführerin Melanie Zimmermann und Kassier Matthias Heinrich über Ihre Tätigkeiten und den Kassenstand. Nach Prüfung der Kasse durch die beiden Kassenprüfer Manfred Zimmermann und Martin Falger wurde die Vorstandschaft entlastet.

Vorstand Schrauth gab nun ebenfalls einen Ausblick nach 2013. Der Hvo-Kurs des Landkreises von März bis Mai, das internationale Soldatentreffen am 5. Mai, der Florianstag am 12. Mai und der Ausflug nach Thüringen am 15. Juni unter dem Motto "Bratwurst mit Senf" waren die Hauptpunkte.

Der Vorstand stellt dann den Antrag an die Versammlung, über einen generellen Zuschuss zum neuen Fahrzeug zu entscheiden. Dem wurde mit vier Enthaltungen und ohne Gegenstimmen zugestimmt.

Dann richtete Bürgermeister Ebert sein Grußwort an die Versammlung. Das DANKE! übernahm er ohne Einschränkungen, lobte die vielen Aktivitäten - egal ob selbstorganisiert oder begleitend. Den Aktiven galt sein besonderer Dank für die vielen ehrenamtlichen Stunden. Er versicherte, der Gemeinderat und auch er selbst geben gerne die geforderte Unterstützung. Auch die Jugendarbeit fand seine Anerkennung. Mit dem Wunsch: "Allzeit gute Rückkehr" gab er das Wort zurück.

Kreisbrandmeister Roland Schmitt sprach für den Landkreis seinen Dank für die Einladung aus und überbrachte Grüße des Kreisbrandrates und Kreisbrandinspektors. Er blickte auf einige Landkreisangebote zurück, wie das LKW-Fahrsicherheitstraining, die Heißausbildung, das Hohlstrahlrohrtraining, welche auch in 2013 wieder angeboten werden. Hinzu kommt noch ein LKW-Fahrsimulatortraining und weitere CSA-Lehrgänge, für die er mit Blick auf die jüngere Vergangenheit warb.

Er dankte der Wehr, die mit Ihrem modernen Haus immer Anlaufpunkt für Landkreislehrgänge ist.Auch der Digitalfunkt soll ausführlich getestet werden, damit der Probebetrieb ohne Versorgungslücken abgeschlossen werden kann.

Das Mitglied des Landtages Manfred Ländner dankte allen und gab einen kurzen Überblick, was die Arbeit im Innenausschuss des Landtages angeht.

Mit dem Dank an alle und speziell an die Familien und Angehörigen schloss er die Versammlung und wünschte allen einen guten Appetitt bei der auch schon traditionellen Brotzeit.

 

 
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