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Feuerwehr Kürnach an Studie beteiligt.

Im Jahr 2004 gab das Bundesministerium des Inneren in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine dreiteilige Studie in Auftrag, bei der verschiedene Aspekte der Stressbelastung und Stressbewältigung für Einsatzkräfte näher erforscht werden sollten. 

Unser Kamerad Martin Falger wurde als einer von fünf Multiplikatoren in Bayern ausgewählt um innerhalb dieses Projektes tätig zu werden. In einer zweitägigen Fortbildung an der Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU) wurde er zum Thema informiert und auf die Schulung vorbereitet.Neben der Kürnacher Wehr waren ihm auch die FF Unterpleichfeld und die FF Erbshausen-Sulzwiesen zugewiesen worden.

Alle beteiligten Wehren mussten einen anonymen Fragenbogen ausfüllen um einen Ausgangspunkt für die Studie zu erhalten. In diesem umfangreichen, 30-seitigen Werk wurden die individuellen Belastungen abgefragt und deren Auswirkungen auf das Umfeld der Einsatzkraft. Nach einiger Zeit wurde eine – von der LMU ausgearbeitete – Präventionsschulung für Einsatzkräfte durch Martin gehalten. Auch hier war wiederum ein Fragenbogen auszufüllen. Die Schulung dauerte ca. 2 Stunden und beleuchtete alle Aspekte des Stresses und der Folgen von kritischen bzw. belastenden Einsätzen. 

Ende 2005 kam dann der dritte Fragebogen, welcher die Nachhaltigkeit der Informationen und den weiteren Umgang mit diesem Thema abfragte. Die Betreuer des Projektes danken der Wehr für eine sehr gute Mitarbeit und einen gut auswertbaren Rücklauf an Fragebögen. 

Im Jahr 2008 durften wir eine Präsentation der Ergebnisse genießen. Hierbei wurde mitgeteilt, das nachgewiesen werden konnte, Prävention und Nachsorge sind wichtige Bausteine zur Gesundheit – hier speziell der psychischen Gesundheit – für Einsatzkräfte.  Der Referent Alexander Strombach vermittelte die Ergebnisse und fragte – wiederum über Fragebögen – bestimmte Informationen für eine Nachfolgestudie ab. Im Anschluss übergab er ein CD des BBK mit den Ergebnissen und den fünf wichtigsten Ergebnissen und Empfehlungen an den 1 Kommandanten Ulrich Burkard und den Multiplikator Martin Falger. 

Hier sind diese:

  1. Einsatzkräfte sind stärker psychisch belastet als der Durchschnitt der Bevölkerung
  2. Schwerwiegende psychische Erkrankungen infolge belastender Einsätze sind seltener als angenommen
  3. Ein einmaliges Gruppengespräch nach einem belastenden Einsatz hat keinen Einfluss auf die Entwicklung oder Verhinderung einer Posttraumatischen Belastungsstörung
  4. Prävention im Einsatzwesen wirkt nur als dauerhaft angelegtes Maßnahmenprogramm
  5. Führungskräfte nehmen eine Schlüsselrolle

Nähere Informationen gibt es auch unter
www.einsatzkraft.de
www.bbk.bund.de 

 

Elternabend zur Brandschutzerziehung
am 28.01.2009

 

Die Freiwillige Feuerwehr Kürnach hatte die Eltern der Vorschulkinder und der Schüler aus den dritten Klassen der Grundschule zu einem Elternabend ins Feuerwehrhaus eingeladen. Thema war die Brandschutzerziehung. Leider haben nur sehr wenige Eltern dieses Angebot wahrgenommen.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Kommandanten Ullrich Burkard stellten Matthias Heinrich und Kerstin Celina die Anliegen der Brandschutzerziehung vor.

 

Dieser Elternabend sollte den Eltern Anregungen zum Thema Brandschutz bei sich zu Hause geben und zum Nachdenken animieren, wie sie den Kindern den richtigen Umgang mit Feuer und brennbaren Materialien nahe bringen können:

  1. eigenes Verhalten überdenken – Vorbildfunktion

  1. frühzeitig den Umgang mit dem Feuer üben – sonst verleitet evtl. die Neugierde zum heimlichen Ausprobieren

Anhand von kleinen Experimenten mit Feuer und der Vorführung des Brandschutzhauses wurden die Gefährlichkeit von Feuer und Rauch und die Wirksamkeit von Rauchmeldern demonstriert. Außerdem wurde über den Notruf und das richtige Verhalten im Notfall diskutiert.

 

Im weiteren Verlauf der Brandschutzerziehung wird die Feuerwehr demnächst bei den Vorschulkindern und den Drittklässlern „Unterricht“ halten.

 

Thema ist dort unter anderem:

  1. Was brennt, was brennt nicht

  1. Richtiger Umgang mit Feuer

  1. selber Kerze anbrennen (nur Drittklässler)

  1. Vorführung des Brandschutzhauses

  1. Fluchtweg

  1. Notruf absetzen

 

 

 
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