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Vorstandschaft und Kommandanten bedanken sich für ein ereignisreiches Jahr 2016

Am 04.03.2017 begrüßte Vorstand Hubert Schrauth die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereines. Besonders begrüßte er den Bürgermeister Thomas Eberth, die anwesenden Gemeinderäte sowie den Kreisbrandmeister Marco Höhn als Vertreter der Landkreisführung.

Nach dem Totengedenken folgte der Bericht des Kommandanten Ulrich Burkard. Er begann mit einem großen Dank an alle aktiven Mitglieder. 255 Einsätze galt es zu bewältigen. Diese teilten sich in 7 Brände, 43 technische Hilfeleistungen, 167 First Responder Einsätze, 9 Fehleinsätze, 3 Sicherheitswachen sowie 26 sonstige Einsätze auf. Der Kommandant sprache zwei Schwerpunkte aus dem Bereich der Unfälle an: Die Kreuzung ST2260/Alte B19 sowie die Kurve Höhe Geisbühl auf der St2260, da sich hier in erschreckender Regelmäßigkeit Unfälle ereignen und die Wehr hier schon schlimmes gesehen und erlebt hat.

Zu den oben genannten Einsätzen kommen noch 40 Übungen. Im vergangenen Jahr gab es hier zwei Highlights: die Großübung in Estenfeld (Busunfall) sowie die Großübung am Bahnhof Prosselsheim mit dem Schienenbus. Auch erweist sich der örtliche Bauhof als gutes Übungsgelände. Herzlichen Dank an die Gemeinde für diese Möglichkeit.

Weiterhin wurde in die Ausbildung investiert: 9 Personen absolvierten die Ausbildung "Absturzsicherung" der Landkreisfeuerwehr. 14 Kameradinnen und Kameraden nahmen am Atemschutznotfalltraining unserer Wehr teil. Herzlichen Dank hier an die Ausbilder Thomas Bödigheimer, Kevin Heinrich und Dominik Heinrich. 2 Mitglieder kamen im Bereich der Maschinisten dazu, auch 2 im Atemschutzbereich. 7 neue Truppmänner konnten die Kommandaten in die Wehr aufnehmen.

Mit dem Dank für die Ausbildung, dem Dank an den Gemeinderat, allen Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten, alle Aktiven, den 2. Kommandanten, die Gerätewarte, die Elektriker, die Gruppenführer und die Jugendwarte sowie dem Dank für die neue Einsatzkleidung, den Kommandowagen und die Übungspuppe schloss der 1. Kommandant seinen Bericht.

Die Jugendwarte berichteten direkt im Anschluss über die 12 Mitglieder im Alter von 12 - 17 Jahren. Sie treffen sich jeden Donnerstag. Die Einladung für neue Mitglieder und Interessenten wurde ausgesprochen. Im Oktober nahmen 10 Jugendliche am Wissentest teil. 3 Teilnehmer erhielten die Stufe Bronze und 7 Teilnehmer erhielten Silber. Der Schwerpunkt lag in Brennen und Löschen und hier in Praxis und Theorie. Auch der Christbaumverkauf wurde im Dezember wieder erfolgreich durchgeführt.

Vorstand Hubert Schrauth schloss sich direkt an. In 2016 wurde die Entscheidung der Vorstandschaft gegtroffen, keinen Faschingstanz mehr auszurichten. Der Christbaumverkauf wurde wie gewohnt durchgeführt. Ebenso der Florianstag mit Ehrungsabend. Leider musste der Vereinsausflug mangels Teilnehmer abgesagt werden. Der Besuch in der Justizvollzugsanstalt war ebenfalls wenig besucht.  Zusätzlich freute sich der Verein über zwei Hochzeiten: Martin Falger hat seine Kathrin und Kevon Heinrich seine Linda geheiratet.

Der Ausblick nach 2017 lässt wieder auf viele Vereinsaktivitäten hoffen: Florianstag im Mai, Dorffest im Juli, das Jahresabschlussessen und der Christbaumverkauf bilden den Rahmen. Eine neue Hütte für das Dorffest wird beschafft und das Feuerwehrhaus renoviert sowie mit einer externen Stromeinspeisung versehen. Dienstsport findet immer Sonntags um 17 Uhr statt. Auch ein Vereinsausflug wird nochmal geplant.

Matthias Heinrich trug den Kassenbericht vor, die Kassenprüfer Manfred Zimmermann und Martin Falger bescheinigten ordentliche Kassenführung und ließen die Versammlung über die Entlastung abstimmen. Die Entlastung wurde erteilt.

Bürgermeister Thomas Eberth sprach ein großes Danke an die Wehr aus. Die Investitionen von über 400.000 Euro in 2016 waren jeden Cent wert. Auch 2017 stehen hier wieder Beschaffungen an. Die Gemeinde wird weiterhin ihre Unterstützung geben. Dies sicherte der Bürgermeister in seinem Grußwort zu.

Er sprach aber auch die kommenden Herausforderungen an. 2017 beginnt der Bau der Kürnacher Talbrücke an der A7. Auch an den Verein und ganz besonders an die Partnerinnen und Partner sprach er seinen Dank aus.

Kreisbrandmeister Marco Höhn stellte sich der Versammlung vor. Er sprach die Landkreisfortbildungen und Lehrgänge an, die weitergehen und auch zahlreich besucht werden sollen. Weiterhin erläuterte er die Neugliederung des Kreisfeuerwehrverbandes.

Im Anschluss an das Grußwort schließt Vorstand Hubert Schrauth die Versammlung und leitet zu den traditionellen Rippchen über.

 


 

Die freiwillige Feuerwehr Kürnach trauert um ihr langjähriges Mitglied und aktiven Feuerwehrkameraden Andreas Krieger, der leider viel zu früh von uns gegangen ist.


 

 


 

 

Tornado über Kürnach - Katastrophenfall durch Landrat ausgerufen!

Am Donnerstag, 09.03.2017 fegte gegen 17 Uhr eine Windhose über Kürnach hinweg und hinterlies eine Schneise der Verwüstung von ca. 100 m Breite und ca. 1 km Länge.

Die Einsatzkräfte der Kürnacher Wehr waren kurz nach der Alarmierung um 17:02 Uhr vor Ort. Umgehend begannen das HLF und das LF Trümmerteile und Strommasten zu sichern, sowie die Straßen frei zu räumen. Zwischenzeitlich erkundeten der Kommandowagen und das KLAF die Lage und das Ausmaß der Verwüstungen. Der Einsatzleiter gab dem Mehrzweckfahrzeug den Befehl als Einsatzleitung den Funkverkehr zu regeln und der Integrierten Leitstelle Würzburg als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Schnell wurde klar: Dieses Schadensereignis ist größer! Damit stand die Entscheidung von Einsatzleiter Uli Burkard, dem Kommandanten der Kürnacher Wehr fest. Wir brauchen Unterstützung. Die Feuerwehr Estenfeld wurde deshalb umgehend hinzu alarmiert. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Estenfeld mit Komandowagen, Mehrzweckfahrzeug, HLF, LF und Gerätewagen Logistik bildeten die beiden Wehren in Absprache miteinander zwei Einsatzabschnitte. Die Kürnacher Kräfte übernahmen das Gebiet südlich der Wü2 (Prosselsheimer Straße), die Estenfelder Kräfte den nördlichen Teil. Hier wurde dann auch direkt klar, das weitere Unterstützung durch Kräfte und vor allem Drehleitern erforderlich ist.

Nach Eintreffen der Führungskräfte des Landkreises Würzburg (Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, Kreisbrandinspektor Matthias Olbrich und den Kreisbrandmeistern Ralf Geissler, Marco Höhn und Florian Fischer) wurden deshalb weitere Kräfte nachalarmiert. Dies waren:

* Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UGÖel) des Landkreises Würzburg (Standort Rottendorf)
* Rüstwagen des Landkreises Würzburg (Standort Rottendor)
* Drehleiter der Berufsfeuerwehr Würzburg
* Drehleiter der Feuerwehr Veitshöchheim
* zwei Drehleitern der Feuerwehrschule Würzburg 
* Dokumentationstrupp incl. Lichtmast der Feuerwehrschule Würzburg
* Lichtmast des Landkreises Würzburg (Standort Estenfeld)
* Feuerwehr Mühlhausen (MTW + LF8)
* Feuerwehr Oberpleichfeld (MZF + MLF)
* Feuerwehr Prosselsheim (MTW + HLF10)
* RTW des Rettungsdienstes zur Absicherung der Einsatzkräfte

Nach dem Eintreffen der Wehren und Fahrzeuge wurden weitere Einsatzabschnitte gebildet. Als die UGÖel einsatzbereit war, wurde die Einsatzleitung vom Kürnacher Mehrzweckfahrzeug in das Landkreisfahrzeug verlegt. Die UG wurde aus Kräften der Feuerwehr Kürnach und der Feuerwehr Rottendorf besetzt. In dieser Phase wurde dann entschieden, ausschließlich Sicherungsmaßnahmen durchzuführen und undichte Dächer lediglich mit Folie abzudecken.

Zu diesem Zeitpunkt überschriit die Anzahl der eingesetzten Kräfte die Zahl von 100. Weiter war nun abzusehen, das der Einsatz sich bis weit in die Nach hinein ziehen würde. Damit war die Entscheidung klar, die Schnell-Einsatz-Gruppe Verpflegung der BRK Kreisverbandes Würzburg (Standort Rottendorf) alarmieren zu lassen, um die Feuerwehrleute ausreichend mit kalten und warmen Getränken sowie Essen versorgen zu können.

Bei der Einsatzleitung fanden sich nach und nach auch Bürgermeister Thomas Eberth, Landrat Eberhart Nuss, Manfred Ländner (MdL) und Kerstin Celina (MdL) ein. Um 20 Uhr wurde durch diese Persönlichkeiten der Katastrophenfall festgestellt und ausgerufen.

Alle im Einsatz befindlichen Wehren arbeiteten hervorragend zusammen und hatte ganz klar das Ziel, den Betroffenen zu helfen, vor Augen. Es fanden sich immer mehr Dachdecker-Firmen aus dem gesamten Landkreis in Kürnach ein um ebenfalls zu unterstützen. Dadurch wurde ein Lichtschimmer am Ende des Tunnels erkennbar.

Gestärkt mit der Verpflegung aus Händen des BRK packten alle gemeinsam an und arbeiteten Einsatz für Einsatz ab, welcher auch immer ihnen durch die Einsatzleitung zugewiesen wurde. Insgesamt wurden 56 Einsatzstellen mit den verschiedensten Schäden (Dach abgedeckt, Baum auf Haus oder Straßen, lose Teile, lose Ziegel usw.) abgearbeitet.

Ab ca. 23 Uhr entspannte sich die Lage und erste Wehren konnten aus dem Einsatz herausgelöst und in die Nachbereitung und Ruhephase geschickt werden. Nachdem dann um ca. 1:30 Uhr die letzten Unterstützungskräfte Kürnach verlassen hatten, konnten auch die Kürnacher Kameradinnen und Kameraden gegen 2 Uhr ihren Einsatz beenden.

Für zwei Gruppen der FF Kürnach ging es am Freitag, 10.03.2017 um 8 Uhr wieder los. Hierbei wurden bis 18:30 Uhr die verschiedensten Arbeiten erledigt und aktiv bei den Aufräumarbeiten unterstützt.

Die Feuerwehr Kürnach bedankt sich ganz herzliche bei vielen Leuten bedanken, welche in dieser außergewöhnlichen Zeit unterstützt haben:

> bei der Firma Matthes (Tankstelle), Estenfeld, für die Verlängerung der Öffnungszeiten um die Versorgung
mit Betriebsstoffen bis zum Ende sicher zu stellen!

> bei den Dachdeckern und Solaranlagen-Firmen, die so spontan ihre Mitarbeiter nach Kürnach geschickt haben,
um hier schnell zu helfen!

> bei allen Firmen und Anwohnern, welche Material und Unterstützung zur Verfügung gestellt oder angeboten
haben!

> bei allen Anwohnern für ihr Verständnis, das wir nicht überalle gleichzeitig sein konnten!

> für die vielen lobenden Worte die letzten Tage!

> bei allen eingesetzten Kräften der Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr, der staatlichen Feuerwehr-
schule Würzburg, dem Roten Kreuz, der Polizei und der Integrierten Leitstelle Würzburg!

> bei den Feuerwehrführungskräften des Landkreises Würzburg!

> bei den politischen Vertretern für die unkomplizierte Unterstützung!

> bei der Gemeinde Kürnach, für die Unterstützung - sowohl im diesem konkreten Schadensfall, aber auch
über die ganzen Jahre hinweg!

> bei den eingesetzten Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr!

 

Herzlichen Dank!


Ullrich Burkard                             Christian Falger
1. Kommandant                           stv. Kommandant

 


Einige Bilder sind zu finden in unserer Gallery

 


 

 

Herrmann: Rettungsgasse rettet Leben (16.01.2017 PM 12/2017)

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: Rettungsgasse rettet Leben - Im Winter besonders wichtig

+++ Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann forderte heute erneut Autofahrer auf, gerade auch im Winter bei erschwerten Straßenverhältnissen eine Rettungsgasse freizuhalten: „Gerade in dieser Jahreszeit häufen sich bei Blitzeis und Glätte Unfälle. Umso wichtiger ist es, dass Rettungskräfte schnell zum Unfallort durchkommen. Wer Rettungskräften im Weg steht, verhindert Hilfe. Das kann Menschenleben kosten – Jede Sekunde zählt!“, so Herrmann heute. Sein deutlicher Appell an Gaffer: „Jeder, der sich an der Not anderer ergötzt und Helfern im Weg steht, muss wissen, dass das teuer werden kann. Wer aus Fahrlässigkeit die Rettungsgasse nicht freihält, muss ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro zahlen. Wer vorsätzlich handelt, sogar bis zu 2.000 Euro.“ +++

Die Rettungsgasse ist zwischen dem linken Fahrstreifen und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung zu bilden. Da nicht alle Hilfsfahrzeuge gleichzeitig durchfahren, muss die Gasse frei bleiben, bis sich der Stau aufgelöst hat. Herrmann: „Nicht nur der Notarzt muss bis zum Unfallort durchfahren können. Auch die Feuerwehr, die Polizei, Abschleppdienste oder beispielsweise auch Fahrzeuge der Straßenmeisterei brauchen freie Fahrt.“ Herrmann machte ebenfalls deutlich, dass der Seitenstreifen kein Ersatz sei für die Rettungsgasse.

Leider machen Rettungskräfte immer wieder die Erfahrung, dass Sie in Notfällen nicht schnell genug zum Unfallort durchdringen können, da Fahrzeuge den Weg versperren. Erst am vergangenen Wochenende mussten Feuerwehrmänner auf der A 9 bei Pegnitz in Oberfranken bei einem Noteinsatz aussteigen, um einen LKW-Fahrer aufzufordern die Rettungsasse frei zu machen.

Mehr Informationen zur Rettungsgasse finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.innenministerium.bayern.de/med/aktuell/archiv/2015/20150715rettungsgasse/index.php

 


 

Pressesprecher: Oliver Platzer    Telefon: (089) 2192 -2108   Telefax: (089) 2192 -12721  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 


 

 

 


Herzliche Einladung

zum

Florianstag 2016

ab 11:15 Uhr Festbetrieb am Feuerwehrhaus
*Mittagessen
*Kaffee und Kuchen

ca 15:00 Uhr Schauübung

und vieles mehr......

 


 

 
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