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Um 1980 stieg die Zahl und der Umfang der Einsätze weiter an. Neu war dabei die Verlagerung von reinen Brandeinsätzen zur technischen Hilfeleistung. Allerdings ließ die Ausrüstung der Wehr den Wunsch nach Modernisierung aufkommen.
Das 1974 beschaffte Löschfahrzeug LF 8 auf Opel Blitz sollte entlastet werden. 1986 entschloss sich die Feuerwehrführung, bei der Gemeinde den Kauf eines Tanklöschfahrzeuges zu beantragen. Dieses Fahrzeug wurde im Sommer 1987 bestellt und konnte im November 1988 entgegengenommen werden. Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 führt 2500l Wasser und eine komplette Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung einschließlich Schere und Spreizer mit sich. Es war damals eines der modernsten Fahrzeuge im Landkreis.
Da das Feuerwehrgerätehaus am Güßgraben inzwischen zu klein geworden war, mietete die Gemeinde eine danebenliegende Maschinenhalle. In dieser großen Garage konnte auch die 1989 erworbene Anhägeleiter untergebracht werden, die freistehende Steighöhen bis zu 16 m ermöglicht.

Schon wenige Jahre später entsprach diese Gerätehalle nicht mehr den Anforderungen der mit hochwertigen und teuren Geräten und Fahrzeugen ausgestatteten Feuerwehr.
Ein großes Feuerwehrhaus zwischen Sportheim und der neuen Höllberghalle wurde in Erwägung gezogen. Allerdings war das Jahr 1989 geprägt von der Eröffnung und Segnung der Höllberghalle, in der die Feuerwehr ihr 120-jähriges Jubiläum feiern konnte.
Die Gemeinde Kürnach wuchs in den folgenden Jahren rasch durch das neue Baugebiet Schwarze Äcker-Kräuterwiese (1990/1991) und durch das Industriegebiet Wachtelberg, dessen Erschließung 1992 abgeschlossen war.
An die Feuerwehr wurde erhöhte Anforderungen gestellt. So wurde die Eingabeplanung für das neue Feuerwehrhaus am Trieb am 17. September 1993 von Bürgermeister Otto Habermann und dem Gemeinderat beschlossen. Der Kürnacher Architekt Rainer Löffler erhielt den Auftrag. Im April 1995 konnte mit den Rohbauarbeiten begonnen werden, am 23. Juni war Grundsteinlegung und am 20. Oktober 1995 Richtfest.
Die Mitglieder der Feuerwehr leisteten beim Innenausbau mehr als 3000 Arbeitsstunden neben den am Bau beteiligten Firmen. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit war es dann soweit. Am 09. Mai 1997 wurde das neue Feuerwehrdomizil mit einem Festakt übergeben, am 11. Mai erhielt es den kirchlichen Segen.

Der Feuerwehr Kürnach stand nun ein modernes, funktional eingerichtetes Haus zur Verfügung, durch das die Wehr in die Lage versetzt wurde, ihre Aufgaben zu erfüllen. Im Jahr 2000 wurde die Beschaffung des Mercedes Sprinter als Ersatz für das Mehrzweckfahrzeug aus dem Jahr 1984 beantragt. Die Übernahme und Segnung dieses Fahrzeuges fand am Florianstag 2001 statt. Noch im Jahr 2001 wurde der VW-Bus in ein zweisitziges Gerätefahrzeug umgebaut. Beide Vorhaben waren nur mit hoher Eigenleistung möglich.