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Große 12-Stunden Jugendübung der Freiwilligen Feuerwehren Püssensheim, Estenfeld, Kürnach und Prosselsheim

Püssensheim (Mad)

Die Freiwilligen Feuerwehren Püssensheim, Estenfeld, Kürnach und Prosselsheim organisierten für deren Jugendfeuerwehren eine große 12-Stundenübung in Püssensheim und Prosselsheim.

17 Jugendliche, darunter ein Mädchen, übten mit 4 Einsatzfahrzeugen wie einem TLF 16/25 (Tanklöschfahrzeug), einem TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug), einem HLF 10/6 (Hilfeleistungslöschfahrzeug) und einem ELW (Einsatzleitwagen) verschiedene Einsatzszenarien. Übungen wie Alarmfahrten mit Sonderrechten, ein PKW-Brand, eine weiträumige Personensuche, ein Wohnhausbrand mit drei Verletzten, ein Mülltonnenbrand und ein großer Palettenbrand mit Wiederauffachen. Zwischendurch wurde der sichere Umgang mit Handfeuerlöschgeräten geübt und die Erste-Hilfe Ausbildung vertieft.

Kreisbrandinspektor Bruno Kiesel aus Bergtheim lobte das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren aus den teilnehmenden Gemeinden. „Es ist einfach herrlich mitanzusehen, wie die Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren aus den verschiedenen Gemeinden vorbildlich zusammengearbeitet haben. Und trotz allem Eifer in den Einsätzen wollen wir den Jugendlichen mit diesen Übungen beibringen, dass die Eigensicherheit der Wehrleute Priorität hat“, resümierte KBI Bruno Kiesel.  Für das leibliche Wohl wurde zwischen den Übungen ebenfalls gesorgt. Zum Mittagessen gab es „Spaghetti Bolognese“, das von der Firma Tegut/Estenfeld gesponsert wurde und am Abend wurden auf einem Holzkohlegrill leckere Würste gegrillt.

Die Übung wurde von den Jugendwarten Dominik Nöth (Püssensheim), Dominik Heinrich und Patrick Weißenberger (beide Kürnach), Florian Maierhöfer (Prosselsheim) und dem stellv. Kommandanten Konrad Hasch (Estenfeld) geplant und mit drei weiteren Ausbildern durchgeführt. Zwischendurch konnte die Jugendfeuerwehr einen Sturmschaden am Rathaus von Püssensheim in Form eines abgeknickten Astes beheben.

Jugendlich ab 12 Jahren, die Interesse an einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung haben, können sich jederzeit an die örtlichen Feuerwehren wenden.

Vielen Dank für Matthias Demel, für diesen Artikel. Besuchen Sie auch die Bildergalerie auf MainPost